Der Hund als Partner des Menschen
Der Hund als Spiegelbild des Menschen

07.09.2012
Heute beginnen die Wolfswinkeler Hundetage mit zwei Beiträgen.

Um 18:00 Uhr Dr. Frank Wörner (hier ein Bericht über seine Arbeit: http://www.ak-kurier.de/akkurier/www/termine/607-lichtbildervortrag-ueber-madagaskar-29-03-2010) mit dem Beitrag "Mensch und Hund - uralte Partnerschaft mit Zukunft?".

Danach um 19:00 Uhr Mirko Tomasini den Abend mit seinem Beitrag. Der Beitrag befasste sich mit dem Thema, der Mensch als Partner des Hundes, eine etwas "umgekehrte" Betrachtung des Seminar-Titels. Hier der Pfad zu seiner neuen Homepage: http://leitwolf-hundetraining.de. Ich habe Herrn Tomasini heute, am 24.09. gebeten, seinen Vortrag als Kurzfassung für den BLOG zur Verfügung zu stellen.

08.09.2012
09:00 Wie in jedem Jahr wurde das Wochenende offiziell von Herrn Dr. Frank Wörner eröffnet und vom Vertreter der Hatzfeldschen Forstverwaltung, Herrn Stelter begrüßt. Auch der Landrat Michael Lieber, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wissen und Herr Wagner, Bürgermeister von Birken-Honigsessen begrüßte die Teilnehmer und bei so viel guten Wünschen konnte dann die Veranstaltung beginnen.

Ab 09:45 berichtete Michael F. Dodillet über seine Erfahrung mit seiner ersten Hündin und die daraufhin folgende Odyssee durch die Hundetrainer Landschaft. Ein erkenntnisreicher, sehr humorvoller Beitrag mit ernstem Hintergrund. siehe: http://krawallmaus.blogspot.de/

Danach wurden Ausschnitte des letzten TV-Interview des WDR-3 mit Eberhard Trumler gezeigt und damit auf die weiteren Referenten des Tages eingestimmt.

ab 10:45 berichtete Klaus Adam über seine beruflichen Erfahrungen als Haushüter-Unternehmer und als Chef von rund 150 Mitrbeitern bundesweit. Als Einstieg verwies er auf die Basis-Informationen, die er und damit die Vielzahl seiner Mitarbeiter aus seiner 17-jährigen Mitgliedschaft bei der GfH erhalten hat. Diese vielfältigen, langjährigen Informationen aus Wolfswinkel nutzen Haushüter nun für ihre Alltagsarbeit.

Die Besonderheit von Haushütern bei den Tieren besteht darin, dass Haushüter jeweils (meist nur kurze Zeiten zwischen 1-4 Wochen) die Tiere im Haus des Tierbesitzers betreuen und diese Tiere vor dem Einsatz dem Mitarbeiter meistens unbekannt sind. Bei Folgeaufträgen kennt man sich dann natürlich.

Anhand von Beispielen wurde dem Auditorium verdeutlicht, dass es für die Tiere eine erfreulich neutrale meist jedoch urlaubsähnliche Sitaution bedeutet. Ängste von Tierbesitzern in der Form: "mein Hund lässt keinen Fremden an sich" sind einfach nicht stimmig und konnten entkräftet werden = extreme Sonderausnahmen sind zwar theoretisch denkbar aber nicht praxisgerecht. Auch Bedenken, dass sich Fremde im eigenen Umfeld bewegen, konnten ausgeräumt werden. Hier eine kurze grafische Zusammenfassung der Arbeit: http://youtu.be/Q9QtMYUSJXA.
Vom Seminar aus dem Jahr 2009 gibt es von Klaus Adam folgenden Beitrag: http://www.youtube.com/watch?v=DSSjCaWS4X8&feature=plcp

Nach der Mittagspause lieferte Michael Grewe ab 13:00 Uhr mit dem Thema "Hoffnung auf Freundschaft" eine Gebrauchsanleitung für die uralte Beziehung zwischen Hunden und Menschen.
Näheres zu Michael Grewe: http://www.canis-kynos.de/informationen-canis-team.html

Dr. Dorit Feddersen-Petersen ergänzte ab 14:00 Uhr in einem klar und konzentriert konzipiertem Beitrag das Thema Hunde und ihre Menschen. Wer Frau Feddersen-Petersen noch nicht kennen sollte, hier die VITA aus dem Archiv von Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Dorit_Urd_Feddersen-Petersen

Frau Daniela Sommerfeld berichte nach einer Pause gegen 16:00 Uhr in Video-Sequenzen über die Arbeit in der Eifeler Hundefarm von Günter Bloch und erläuterte die gezeigten Strips und die jeweiligen Reaktionen der Betreuer in den einzelnen Aktionen. Auch Frau Sommerfeld können Sie besser kennen lernen: http://www.hundefarm-eifel.de/index.php/daniela-sommerfeld.

Ab 17:00 Uhr berichtete Kate Kitchenham über den aktuellen weltweiten Stand der Hundeforschung, insbesondere über aktuelle noch nicht veröffentlichte Arbeiten (nicht im Detail) und verknüpfte bereits öffentliche Erkenntnisse mit diesen neuen Arbeiten. Als Fazit kann gesagt werden, dass es einige spannende Ergebnisse in den nächsten Monaten und Jahren geben wird. Und nicht zuletzt, die Annäherung an Frau Kitchenham: http://www.kitchenham.de/

Nach 18:00 Uhr wurde allen Referenten in der in Wissen traditionellen Publikumsbefragung die Möglichkeit eingeräumt, noch ergänzende Fragen zu beantworten.

Die Referenten wurden deshalb ausführlich mit ihrer Profession vorgestellt, damit diejenigen, die in diesem Jahr (leider) nicht in Wissen teilnehmen konnten, sehen können, dass auch in diesem Jahr die Riege der Referenten dem Anspruch auf Qualität gerecht geworden ist. Wenn wir damit "Sehnsucht" herstellen konnten, dann war das reine Absicht.

Aber der Sehnsucht kann Abhilfe geschaffen werden: Wolfwinkeler Hundetage gibt es auch 2013 und zwar vom 06.09.-08.09.2013 > ausnahmsweise am ersten September Wochenende. Es sind also nur noch 52 Wochen bis dahin!

Der Tag endete gegen 19:30 Uhr.

Die Beiträge vom Freitag und vom Samstag wurden wie in allen Jahren auf Video aufgenommen und werden in abshebarer Zeit als CD bei der GfH zum Kauf angeboten. Der Verkaufsstart wird auf der Homepage, bei facebook und hier im Blog bekannt gegeben.

09.09.2012
An diesem Sonntag besuchen viele Teilnehmer des Symposiums die Hundeforschungs-Station "Eberhard Trumler Station" in der Gemarkung Wolfswinkel der Gemeinde Birken Honigsessen. Allgemein und kurz als "WOLFSWINKEL" bekannt und als Synonym genutzt. Frau Trumler und ihre örtlichen Mitstreiter haben an diesem sonnigen Tag alle Hände voll zu tun, die Station mit ihren räumlichen und funktionalen Recourcen zu erläutern und zu den einzelnen Hundegruppen Informationen zu geben.

Ein klelinerer Teil der Teilnehmer hat das Angebot von Herrn Dr. Wörner angenommen (wie in jedem Jahr) einen Hundepaziergang von ca. 10 - 15 km durch die von Hatzfeldschen Wälder zu gehen. Dabei wurde auf die folgene Information Wert gelegt: "frei laufende Hunde werden in diesem Wald nicht erschossen", wobei gut erzogene Hunde sowieso nicht wild in den Wald rennen und nicht mehr "greifbar" sind. Das war dann auch in diem Jahr so.

Ende der gesamten Veranstaltung im Laufe des 09.09.2012.

Auf Wiedersehen am 06.09.2013 an gleicher Stelle und immer wieder im Jahresverlauf hier, im BLOG.
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